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Der Markt der Postdienste funktioniert nicht in einem Vakuum.

Deshalb hat das BIPT mit einer großen Anzahl Organisationen Beziehungen angeknüpft.

Europäische Union 

Das BIPT folgt dem Ausschuss für die Postrichtlinie (PDC), der durch die Postrichtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates eingesetzt wurde, und beteiligt sich aktiv daran. 

ERGP 

Da die Postmärkte in ganz Europa nun liberalisiert sind, ist eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen unabhängigen nationalen Regulierungsbehörden umso wichtiger. Um die besten Regulierungsverfahren zu entwickeln, wird die Gruppe europäischer Regulierungsbehörden für Postdienste (ERPG) Teil eines internen Postmarktes und spielt sie eine treibende Rolle, so dass der europäische Bürger tatsächlich eine echte Wahl hat, die sich aus einem Wettbewerbsmarkt ergibt. Das wird sich auch positiv auf Innovationen im Bereich der sich rasch verändernden Postsendungen auswirken. Die ERPG wird über Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und den Regulierungsbehörden in der ERGP zu einer kohärenten Anwendung des Rechtsrahmens für die Postdienste beitragen. Bei dieser europäischen Zusammenarbeit werden die spezifischen nationalen Umstände, worin das BIPT und die belgischen Märkte sich befinden, berücksichtigt. 

Die ERGP "Midterm"-Strategie 2020-2022 basiert auf drei Pfeilern, nämlich:   

  • Erneute Erwägung des Postsektors  
  • Förderung eines wettbewerbsfähigen, europäischen, postalischen Binnenmarktes  
  • Mündigmachung der Endnutzer und Gewährleistung eines nutzerorientierten Universaldienstes. 

CERP 

Das CERP (Europäisches Komitee für Regulierung im Postbereich) gehört zur CEPT (Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation). Das CERP besteht aus Vertretern der Postregulierungsbehörden der Mitgliedsstaaten der Europäischen Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation (CEPT), d.h. insgesamt 46 Ländern. 

Das CERP koordiniert einerseits die WPV-Arbeit aus europäischer Sicht und denkt andrerseits über den postalischen Rechtsrahmen nach. 

WPV 

Der Weltpostverein (WPV), mit Hauptsitz in Bern (in der Schweiz), wurde 1874 gegründet. Seit 1948 hat der Weltpostverein den Status einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Er zählt zurzeit 192 Mitglieder. 

Nach dem Berner Vertrag von 1874 sind alle Vertragsparteien der Verträge des WPV, nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit, dazu verpflichtet, den Austausch von Briefsendungen unter Wahrung der Transitfreiheit zu gewährleisten und Postsendungen aus anderen Territorien und die durch ihr Land transitieren, ohne Unterschied, also wie eigene Postsendungen zu behandeln. 

Der Mehrwert des Weltpostvereins bestand darin, ein einziges, multilaterales Abkommen zu schaffen, zur Gewährleistung einheitlicher Regeln für den Versand internationaler Postsendungen.  

Der WPV umfasst vier Organe.

Der Weltpostkongress 

Der Weltpostkongress ist die oberste Autorität des WPV. Er wird alle vier Jahre organisiert und bringt die Bevollmächtigten aus allen Mitgliedstaaten zusammen. Der 27. Kongress wird im August 2020 in der Hauptstadt von der Elfenbeinküste, Abidjan, stattfinden. 

Seine Hauptaufgaben sind legislativer und strategischer Natur. Er wählt den Generaldirektor und den stellvertretenden Generaldirektor sowie die Mitglieder des Verwaltungsrats (CA) und des Rats für Postbetrieb (POC).  Die oberste Autorität legt auch die Obergrenze des Haushaltsplans für die nächsten vier Jahre fest. Schließlich werden während des vierjährlichen Kongresses auch die neuen Verträge verabschiedet. 

Der Verwaltungsrat 

Der Verwaltungsrat (CA), der aus 41 Mitgliedsstaaten besteht, tagt zweimal im Jahr am Sitz des WPV in Bern. Der CA gewährleistet die Kontinuität der Arbeit des WPV zwischen den Kongressen, überwacht die Aktivitäten des Vereins und untersucht regulatorische, administrative, legislative und rechtliche Fragen. Weiter genehmigt er den Haushalt und die Rechnungen. 

Der Rat für Postbetrieb 

Der Rat für Postbetrieb (POC) ist das WPV-Gremium, das für technische und betriebliche Angelegenheiten zuständig ist und tagt ebenfalls zweimal im Jahr am WPV-Sitz in Bern. Er umfasst zurzeit 40 Mitgliedsländer (aber 48 Mitgliedstaaten ab 2020), die auf dem Kongress gewählt wurden.  

Die Mitglieder debattieren über betriebliche, technische, wirtschaftliche und geschäftliche Aspekte der Postaktivitäten. Das Arbeitsprogramm des POC fokussiert auf die Mittel, um den benannten Betreibern dabei zu helfen, ihre Produkte und Dienstleistungen zu modernisieren und zu verfeinern. Der POC gibt auch Empfehlungen ab an die Mitgliedsstaaten zu Standards in den technologischen Prozessen und solchen, wo einheitliche Anwendungen erforderlich sind. 

Das Internationale Büro 

Das Internationale Büro, das etwa 250 Mitarbeiter zählt, sorgt für das tägliche Funktionieren des WPV.

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