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Der Markt der elektronischen Kommunikation funktioniert nicht in einem geschlossenen System.

Zahlreiche internationale und regionale Gremien haben sich zum Ziel gesetzt, die Harmonisierung und Zusammenarbeit zwischen den Regulierungsbehörden und öffentlichen oder privaten Betreibern zu verbessern. Dies beinhaltet auch die Rücksprache mit den Nutzern.

Aus diesem Grund hat das BIPT Beziehungen zu einer Vielzahl von Organisationen aufgebaut.

GEREK

Das Gremium Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation oder „GEREK“ ist durch eine europäische Verordnung eingerichtet worden. Das GEREK muss in seinen Tätigkeiten die im europäischen Rechtsrahmen für elektronische Kommunikation festgelegten Ziele anstreben. 

Das GEREK leistet besonders einen Beitrag zur Förderung der Konnektivität und des Zugangs zu Netzen mit sehr hoher Kapazität, zur Förderung des Wettbewerbs und effizienter Investierungen, zur Entwicklung und zum besserem Funktionieren des Binnenmarkts für elektronische Kommunikationsnetze und -dienste, sowie zu einem besseren Verbraucherschutz, indem eine kohärente Anwendung des EU-Rechtsrahmens angestrebt wird. 

Diese Behörde erfüllt ihre Aufgaben in Zusammenarbeit mit den nationalen Regulierungsbehörden (NRB) und der Europäischen Kommission. Das GEREK muss nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den NRB untereinander, aber auch zwischen den NRB und der Europäischen Kommission fördern. 

Michel Van Bellinghen, Ratsvorsitzender des BIPT, wurde 2019 zum GEREK-Vorsitzenden für das Jahr 2021 gewählt und wird in den Jahren 2020 und 2022 die Funktion von stellvertretendem Vorsitzenden des GEREK ausüben.

IRG

Die Gruppe der unabhängigen Regulierungsbehörden (Independent Regulators Group, IRG) wurde 1997 als Forum europäischer Regulierungsbehörden gebildet, um den Erfahrungsaustausch über Fragen von gemeinsamem Interesse, wie Zusammenschaltung, Preise, Universaldienst, usw. zu erleichtern. Diese Themen spielen eine wichtige Rolle in der Regulierung und Entwicklung des europäischen Telekommunikationsmarktes.

Das BIPT nimmt an den IRG-Generalversammlungen teil und beteiligt sich an den IRG-Tätigkeiten.

Europäische Union

Das BIPT arbeitet in zahlreichen Ausschüssen aktiv mit und/oder es folgt deren Arbeit aus der Nähe: es handelt sich um den COCOM (Kommunikationsausschuss), den RSC (Funkfrequenzausschuss), die RSPG (Gruppe für Funkfrequenzpolitik), den TCAM-Ausschuss (Ausschuss, beauftragt mit der weiteren Verfolgung der RED-Richtlinie mit Bezug auf Funkanlagen), den eTEN-Ausschuss (Trans-European Networks in electronic communications), sowie die von der Kommission einberufenen Ad-hoc-Gruppen. 

Diese Ausschüsse sind im Rahmen der einschlägigen Richtlinien des Rates und des Parlaments eingerichtet worden.

CEPT

Diese Konferenz wurde 1959 von 19 Ländern gegründet (zurzeit zählt sie 48 Länder) und ursprünglich vereinigte sie die nationalen Verwaltungen, die für den Post- und Telekommunikationssektor zuständig waren. Die CEPT koordinierte die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten für kommerzielle, betriebliche, Regulierungs- und Standardisierungsangelegenheiten. Seit 1992 befasst die CEPT sich nur noch mit Regulierungsthemen. 

Innerhalb der CEPT sind drei Komitees eingerichtet worden: das CERP (Europäisches Komitee für Regulierung im Postbereich), das ECC (Electronic Communications Committee) und das Com-ITU (Komitee für ITU-Arbeiten). Das ECC hat auch ein ständiges Sekretariat: das ECO (European Communications Office).

Das BIPT nimmt teil an:

  • Der Plenarversammlung der CEPT;
  • Den Plenarversammlungen des ECC, sowie an verschiedenen Arbeitsgruppen des ECC;
  • Dem Vorstand des ECO;
  • Den Plenarversammlungen des CERP, sowie an verschiedenen Arbeitsgruppen des CERP.

ITU

Die ITU ist eine internationale Organisation, worin der öffentliche und private Sektor im Hinblick auf die Entwicklung der TeleKommunikation und die Harmonisierung der Telekommunikationspolitik in den Mitgliedsländern zusammenarbeiten. 

Was die Normierung anbetrifft, koordiniert die ITU-T die Entwicklung der Systeme und Techniken, welche die neue weltweite Informationsinfrastruktur bilden. 

Hinsichtlich der Funkkommunikation hat die ITU-R den Auftrag,  sicherzustellen, dass alle Funkdienste das Frequenzspektrum rationell, gerecht, effizient und sparsam nutzen, Studien durchzuführen und Empfehlungen über Funkangelegenheiten zu erlassen. 

Der Auftrag des "Sektors für die Entwicklung der Telekommunikation" (ITU-D) besteht darin, die Entwicklung der Telekommunikation auf Weltebene zu erleichtern und zu fördern, indem Tätigkeiten für technische Zusammenarbeit und Hilfe angeboten, veranstaltet und koordiniert werden.

Das BIPT nimmt teil an:

  • der Konferenz der Regierungsbevollmächtigten;
  • dem Vorstand (als Beobachter);
  • der Weltfunkkonferenz, sowie deren vorbereitenden Konferenzen;
  • der „World Telecommunication Standardization Assembly“; 
  • der „World Telecommunication Policy Forum“.

OECD

Die OECD ist damit beauftragt, die Wirtschaft in ihren Mitgliedstaaten zu stärken, deren Effizienz zu verbessern, die Marktwirtschaft zu fördern, den Freihandel zu entwickeln und dem Wachstum der Industrieländer, sowie der Entwicklungsländer einen Beitrag zu leisten.

Das BIPT nimmt an den Versammlungen der Arbeitsgruppe, die der “Communication Infrastructure and Services Policy” gewidmet ist, teil.

ETSI

Das ETSI wurde 1988 von der CEPT gegründet und damit beauftragt, technische Standards für Telekommunikation zu schaffen. Das Institut zählt 700 Mitglieder aus 62 verschiedenen Ländern: Verwaltungen, Betreiber, Hersteller, Diensteanbieter, Forschungslaboratorien und Verbraucher.

Das BIPT nimmt teil an:

  • der Generalversammlung;
  • dem ERM-Ausschuss (Electromagnetic Compatibility and Radio Spectrum Matters);
  • dem LI-Ausschuss (Legal Intercept);
  • dem EMTEL--Ausschuss (EMergency TELecommunications).

HCM

Die „HCM-Vereinbarung“ ist die Bezeichnung der Vereinbarung zwischen den Verwaltungen von 17 Ländern, worunter Belgien, über die Koordinierung von Frequenzen zwischen 29.7 MHz und 43.5 GHz zur Verhinderung gegenseitiger schädlicher Störungen für den festen Funkdienst und  den mobilen Landfunkdienst und zur Optimierung der Frequenznutzung.

ICANN

Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) ist eine gemeinnützige Organisation nach kalifornischem Recht, die für die weltweite Verwaltung und Koordinierung des Systems einiger eindeutiger Kennungen im Internet verantwortlich ist. Die ICANN ist auch für die Koordinierung und den Betrieb des DNS Root Name Servers verantwortlich.

Innerhalb der ICANN nimmt das BIPT am GAC (Governmental Advisory Committee) teil, in dem die Behörden sitzen. Unsere Rolle besteht darin, die ICANN in Fragen der öffentlichen Ordnung zu beraten, insbesondere wenn ein Zusammenhang zwischen den Tätigkeiten oder Verfahrensweisen von der ICANN und den nationalen Rechtsvorschriften oder internationalen Vereinbarungen besteht. Das GAC bespricht Fragen mit dem ICANN-Vorstand und anderen unterstützenden Organisationen der ICANN, beratenden Ausschüssen und anderen Gruppen und berät regelmäßig.

ENISA

Die ENISA, die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit, ist ein Fachzentrum für Cybersicherheit in Europa. Die ENISA unterstützt die EU und ihre Mitgliedsländer bei der Vorbeugung, Ermittlung und Bekämpfung von Problemen der Informationssicherheit. 

Der Dienst Netzsicherheit verfolgt spezifische Arbeiten der ENISA und beteiligt sich aktiv an Artikel 13a EG und den entsprechenden Arbeitsflüssen der NIS-Kooperationsgruppe.

RAINWAT

Diese Vereinbarung (Regionale Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunk) wurde am 18. April 2012 in Bukarest, hauptsächlich von Rhein- und Donauländern, unterzeichnet.

Der Zweck besteht darin, gemeinsame Grundsätze und Regeln für die sichere Beförderung von Personen und Gütern auf Binnenschifffahrtsstraßen zu schaffen, weil die Harmonisierung des Funkdienstes zu einer höheren Sicherheit der Binnenschifffahrt gemäß den Bestimmungen des Artikels 6 der Vollzugsordnung für den Funkdienst der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) beitragen wird.

Weitere Auskunft auf http://www.rainwat.bipt.be/.

NATO

Das BIPT nimmt teil an:

  • die CCPG (Civil Communications Planning Group), die sich für die zivile Notfallplanung (Civil Emergency Planning, CEP) innerhalb der NATO mit Fragen in Bezug auf den Sektor der elektronischen Kommunikation und der Postdienste befasst und Beratung darüber bietet.  
  • der FMSC (Frequency Management SubCommittee), der innerhalb des Bündnisses was die Frequenzen betrifft maßgebend ist. Der FMSC ist der Nachfolger der Allied Radio Frequency Agency (ARFA).

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