Das BIPT führte ein Audit durch, um zu überprüfen, ob das BELEX-Messsystem, mit dem die von bpost (dem belgischen Universaldienstanbieter) erbrachte Qualität überwacht wird, den Bestimmungen der europäischen Normen EN 13850 und EN 14508 entspricht.

Da bei dieser Prüfung Nichtkonformitäten festgestellt wurden, beschloss das BIPT, eine eigene Qualitätsbestandsaufnahme – d. h. die „BIPTlex-Zustellungsexperimentstudie“ – durchzuführen, um zusätzliche Einblicke in die vom Universaldienstanbieter erzielte Qualität zu gewinnen.

Es wurde beschlossen, den Schwerpunkt auf drei Produkte zu legen, nämlich Priority- und Nicht-Priority-Briefe (mit Briefmarken) sowie Nachrufsendungen.

Aus jeder Kategorie wurden 400 Sendungen verschickt, um sicherzustellen, dass die erforderliche Stichprobengröße erreicht wurde. Der Versand dieser Briefe erfolgte zwischen dem 9. und 25. September 2025.

Nach Durchführung der Studie erhielt das BIPT von bpost einen Antrag auf Neutralisierung einiger Versandtage aufgrund von Streiks. Die (begrenzten) Auswirkungen davon auf bestimmte Ergebnisse der Studie wurden in der Pressemitteilung besprochen.

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