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Jeder Betreiber schuldet dem BIPT nach seiner Meldung Beiträge. Es gibt zwei Arten von Beiträgen: eine einmalige Gebühr zur Deckung der Meldungskosten und eine jährliche Gebühr zur Deckung der Behandlungskosten des Dossiers.

Was kostet eine Meldung?

Bei einer ersten Meldung sind zwei Gebühren zu entrichten:

Die Eintragungsgebühr: der Grundbetrag für einen gemeldeten Dienst oder ein gemeldetes Netz oder die doppelte Pauschalgebühr aus einer Kombination von zwei gemeldeten Diensten und/oder Netzen.

Registrierungsgebühren Beträge für 2021
1 x öffentliches elektronisches Kommunikationsnetz € 744
1 x elektronischer Kommunikationsdienst € 744
Gebündelte Meldung (= ab 2 Diensten/Netzen) € 1.488
Dienst oder Netz ohne Erwerbszweck € 137
Anderer Dienst oder anderes Netz € 137
Gebündelte Meldung € 273

Die Jahresgebühr wird anteilsmäßig berechnet, in Zwölfteln, einschließlich des Monats der Einreichung des Antrags beim BIPT und das Ergebnis wird auf die nächste ganze Zahl aufgerundet.

Wie hoch ist die Jahresgebühr?

Die Jahresgebühr wird auf der Grundlage des relevanten Umsatzes berechnet, der im Jahr vor dem betreffenden Rechnungsjahr erzielt wurde. Werden die Telekommunikationstätigkeiten ohne Erwerbszweck durchgeführt, ist die Gebühr ein pauschaler Betrag. Der Umsatz muss dennoch angegeben werden. Wenn Sie keinen oder noch keinen Umsatz haben, aber dennoch als Betreiber registriert sind, muss auch das Fehlen eines Umsatzes gemeldet werden.

Jährliche Verwaltungsgebühr   Beträge für 2021
Dienst oder Netz ohne Erwerbszweck
 
€ 341
 
Umsatz im Jahr 2020  
€ 0 =< Umsatz < € 1.000.000 € 695
€ 1.000.000 < Umsatz <= €5.000.000  € 10.215
€ 5.000.000 < Umsatz <= €10.000.000 € 20.430
€ 10.000.000 < Umsatz <= €50.000.000  € 34.050
€ 50.000.000 < Umsatz < €1.000.000.000 € 102.150
Umsatz > €1.000.000.000  € 204.300

Im ersten Jahr der Meldung wird die Höhe dieser Gebühr im Verhältnis zur Anzahl der im Jahr verbleibenden Monate berechnet, wobei der Monat der Meldung als voller Monat gezählt wird.

Welche sind die Rechtsgrundlagen für diese Gebühren?

Die Rechtsgrundlagen sind der Königliche Erlass vom 7. März 2007 über die Meldung von elektronischen Kommunikationsnetzen und -diensten und das Gesetz vom 21. März 1991 zur Umstrukturierung bestimmter öffentlicher Wirtschaftsunternehmen.

Kontaktinformationen

Sie können uns telefonisch unter der Nummer 02/226 89 32 (+32 2 226 89 32) oder per E-Mail oder per Post an die Adresse des BIPT, Abteilung Networks & Services, Boulevard du Roi Albert II, 35 in 1030 Brüssel erreichen.

Welche anderen möglichen gesetzlich vorgeschriebenen Kosten gibt es?

Nummerierung

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über die Kosten und Gebühren für die Nutzung von Nummernkapazität in Belgien.

Für den Anschluss an die CRDC (zentrale Referenzdatenbank für Nummernportierung) muss ein Betreiber der VoG für Nummernportierung regulierte Beiträge zahlen.

Mehr Info findet sich im Teil Rechte und Pflichten unter dem Blatt: „Nummernportierung und Easy-Switch-Verfahren unterstützen“

Finanzierung des Ombudsdienstes

Betreiber finanzieren die für das Funktionieren des Ombudsdiensts notwendigen Mittel.  

Das BIPT legt jedes Jahr für jedes betreffende Unternehmen den Betrag des Ombudsdienstbeitrags fest. 

Der Betrag entspricht dem Betrag der für das Funktionieren des Ombudsdiensts benötigten finanziellen Mittel, multipliziert mit einem Koeffizienten, der dem Anteil des Unternehmens am Umsatz entspricht, den alle betreffenden Unternehmen im Vorjahr für die in den Zuständigkeitsbereich des Ombudsdienstes fallenden Tätigkeiten erzielt haben. 

Die erste 1.240.000 EUR des Jahresumsatzes jedes Unternehmens werden bei der Berechnung des Beitrags nicht berücksichtigt. Meldungsformular.

Mehr Info findet sich im Teil Rechte und Pflichten unter dem Blatt ‚Finanzierung des Ombudsdienstes‘

Fonds für die Notdienste

Der „Fonds für die Notdienste, die vor Ort Hilfe leisten“ ist die juristische Person, die die Kosten der Notdienste kontrolliert, diesen Betrag bei den betreffenden Betreibern zurückfordert und diesen Betrag an den Notdiensten überweist. Hier finden Sie weitere Informationen und insbesondere, wie der Fonds den Anteil der von einem Betreiber zu erstattenden Kosten bestimmt.

Schließlich finden Sie unten die jährlichen Nutzungsrechte für Frequenzen:

    Nicht indexiert Indexiert
Jährliche Bearbeitungsgebühren 2G-Gebühr € 247.893,52 € 389.220,00
3G-Gebühr € 250.000,00 € 363.900,00
800 MHz-Gebühr € 350.000,00 € 381.100,00 
Jährliche Kosten pro Frequenzband Gebühr pro 2G-Kanal € 24.789,35 € 38.930,00 
Gebühr pro MHz Duplex 3G € 125.000,00 € 182.000,00 
Gebühr pro MHz 800 MHz € 87.500,00 € 95.300,00
Gebühr pro MHz 2600MHz € 26.000,00  € 31.000,00

Weitere Informationen über Frequenzen und Nutzungsrechte finden Sie auf dieser Seite.

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