Sind Roaming-Bündel („Summer deal“, „weekly pass“, usw.) vorteilhafter?

Ein Betreiber kann einen anderen Roamingtarif als die dem Inlandspreis entsprechenden Roamingtarife anbieten und Verbraucher können auch freiwillig andere Tarife wählen. Es handelt sich um bestimmte Roaming-Bündel (wie ein Wochenpass, womit man auf eine vorab festgelegte Anzahl Roaming-Minuten, SMS-Nachrichten und/oder Mobildaten Anspruch hat). Diese Tarifformeln sind nicht immer grundsätzlich vorteilhafter als der Roamingtarif der dem Inlandspreis entspricht. Wenn Sie das Roaming-Bündel nicht ganz aufbrauchen, ist letzteres manchmal teurer als der Roamingtarif der dem Inlandspreis entspricht.

Haben Sie einen anderen Tarif oder ein Dienstangebot gewählt, worin für Roaminggespräche ein anderer Tarif geboten wird, dann muss es Ihnen jederzeit möglich sein, um die Umschaltung auf die gesetzliche Roaming-Verordnung zu bitten. Ihr Anbieter muss dies innerhalb von einem Arbeitstag kostenlos erledigen.

Achtung: wenn Ihr Bündelangebot mehrere Roamingdienste umfasst (z.B. für Telefonie, SMS und Daten), dann verlieren Sie möglicherweise bei einer Umschaltung auf die gesetzliche Roaming-Verordnung die mit diesem Bündelangebot verbundenen Vorteile.