Sondertarife

Wenn die Anbieter von Universaldienstleistungen Sondertarife anbieten, beispielsweise für Dienste für Geschäftskunden, Massenversender oder Konsolidierer verschiedener Nutzer, so gelten die Grundsätze der Transparenz und Nichtdiskriminierung sowohl für Ihre eigene Tarife als auch für die entsprechenden Bedingungen. Die Tarife gelten, ebenso wie die entsprechenden Bedingungen, sowohl zwischen verschiedenen Dritten als auch zwischen Dritten und Universaldienstanbietern, die gleichwertige Dienste anbieten. Alle derartigen Tarife werden auch allen anderen Nutzern gewährt, insbesondere Privatkunden und kleinen und mittleren Unternehmen, die Sendungen unter vergleichbaren Bedingungen einliefern.

Wenn der Universaldienstanbieter folglich mittels spezifischeren Verträgen beschließt Sondertarife anzuwenden, müssen diese Verträge und alle entsprechenden Bedingungen alle Kunden in der gleichen Weise angeboten werden: Privatkunden, KMU, große Unternehmen, Massenversender oder Konsolidierer, neue Postmarktteilnehmer. bpost wurde ursprünglich rechtmäßig als Anbieter der Universaldienstleistungen bis zum 31. Dezember 2018 benannt. bpost wird dann weiterhin auf der Grundlage eines Verwaltungsvertrags mit dem Staat für einen Zeitraum von fünf Jahren, d.h. bis zum 31.12.2023, den Universaldienst erbringen.

Gemäß dieser Verpflichtung darf der Universaldienstanbieter für seine Kunden (Absender) keine Tarifbedingungen anwenden die verschieden von den Bedingungen einer gleichen Dienstleistung für einen Konsolidierer von Postsendungen für verschiedene Kunden.

Es ist auch verboten ein Unterschied zu machen zwischen Personen die der gleichen Kategorie von Dritten, Konsolidierer oder direkten Kunden angehören.

Schließlich darf der Universaldienstanbieter intern oder für seine Tochterfirmen keine Tarife anwenden die verschieden von den Tarifen dass er für seine konkurrierende Konsolidierer auf Endkundenebene anwendet.